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17.03.2025 - Weiterbildung für die Sicherheit

BLS? AED? Wie bitte? 

Am Montag Abend wurden 8 Mitglieder und Leiter des Turnvereins durch Andrea Stalder-Marending im Kompaktkurs "lebensrettende Massnahmen und Wiederbelebung" (BLS-AED: basic life support - Automatiserte Externe Defibrillation) auf den neuesten Stand gebracht. Der letzte solche Kurs war bereits eine - ähem - Weile her, so dass das Wissen bei den Teilnehmenden teilweise nicht mehr ganz frisch war. Andrea führte - wie die Jahre zuvor - kompetent und mit vielen Beispielen aus der Praxis als Rettungssanitäterin durch den Kurs. Nach einer spannenden Einführung (nur nichts tun ist falsch, aber denkt an den Selbstschutz) konnten wir an Übungspuppen die Herzdruckmassage sowie das Beatmen üben.

Dann: Eine Stresssituation - das vorhin geübte wollte geprüft werden. Auf der Toilette In der Leitergarderobe habe sich jemand eingeschlossen, der nicht mehr reagiere. Nach etwas zögern ging die Gruppe nach unten um gleich vor dem ersten Problem zu stehen: Wie öffnet man die WC-Türe von aussen? (Schraubenzieher am Taschenmesser) Tatsächlich, da lag jemand (eine Übungspuppe). Nun wurde angewandt, was vorher vermittelt wurde: Ansprechen, Atmung prüfen, Rettungsdienst alarmieren, Defibrillator holen. Doch wo genau befindet sich dieser? Ein Teil der Gruppe war sich sicher, dass das Gerät beim Eingang der Turnhalle sei - bis vor ein paar Jahren war das tatsächlich der Fall. Dann kam jemandem in den Sinn, dass der Defi neu beim Durchgang zwischen Alter und neuem Schulgebäude  wäre. An diesem Ort hängt leider nur ein Zettel, der darauf hinweist, dass der Defibrillator neu beim unteren Eingang der Schule zu finden ist. Tatsächlich: dort steht er. Anstelle des richtigen Gerätes nahmen wir den dort platzierten Schulungsdefibrillator mit und machten uns auf dem Rückweg zu unserem Patienten, der nach weiterer Herzdruckmassage und Stromstössen glücklicherweise überlebte.

Diese Episode zeigte uns, dass

  • zwar jede Sekunde zählt, es aber wichtig ist, einen kühlen Kopf zu bewahren
  • richtiges Alarmieren nicht einfach ist
  • es wichtig ist, den Standort der lebensrettenden Geräte zu kennen, damit nicht Zeit bei der Suche danach verschwendet wird.

Herzlichen Dank an Andrea für den tollen und praxisnahen Unterricht. Die gut 3.5 Stunden vergingen wie im Fluge.

Weitere Bilder vom Kurs haben wir in unserer Galerie

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